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Pflanzenschutz
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Der praktische Gartenratgeber
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Wie
wird ein Hausrasen richtig gepflegt?
Wenn
Sie Ihren
Rasen neu angelegt oder erneuert haben,
gilt es jetzt, ihn mit den richtigen Pflegemaß-nahmen dauerhaft
zu erhalten. Führen
Sie die folgenden Pflegeschritte konsequent durch, und Sie haben die
beste Gewähr
für einen schönen Rasen:
1.
Mähen
2.
Düngen
3.
Wann
wird ein Rasen gedüngt?
4.
Wässern
5.
Vertikutieren
6.
Unkraut
und Moos beseitigen
1. Mähen
Regelmäßiges
Mähen fördert die Dichte des Rasens. Die
Gräser bilden neue Seitentriebe, neue Blätter und
Ausläufer. Zudem werden nicht
schnittverträgliche Kräuter in ihre Schranken verwiesen. Es
ist wichtig, eine
Schnitthöhe zwischen 3,5 und 5 cm einzuhalten (im Schatten nicht
unter 5 cm)
und niemals mehr als die Hälfte der Aufwuchshöhe auf einmal
abzuschneiden. Je
tiefer Sie schneiden, desto empfindlicher werden die Gräser.
Mulchen:
Hierbei verbleibt das
Schnittgut auf der Rasenfläche. Das Schnittgut soll durch
Bodenorganismen
mineralisiert werden und die enthaltenen Nährstoffe sollen dann
den Gräsern
wieder als Nahrung zur Verfügung stehen. Zudem erspart das Mulchen
auch die
lästige Entsorgung des Schnittgutes. Für das erfolgreiche
Mulchen benötigen Sie
einen geeigneten Mulchmäher und die richtigen äußeren
Bedingungen: der Rasen
sollte möglichst trocken sein, das
Schnittgut darf nicht zu lang sein, d.h. es muss häufiger als
üblich gemäht
werden (2 mal pro Woche in der Hauptwachstumszeit), das Schnittgut darf
nicht
verklumpen und muss gleichmäßig auf der Fläche verteilt
sein, das Schnittgut
muss mineralisiert werden und darf sich nicht an der
Bodenoberfläche als undurchlässige,
schmierige Schicht (Filz) anreichern. Bei feuchtem Rasen oder wenn Sie
nicht
das klein gehäckselte Schnittgut an den Schuhen kleben haben
möchten, ist es
besser, das Schnittgut aufzusammeln.
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2. Düngen
Viele
Rasenflächen leiden unter Nährstoffmangel.
Erkennbar ist Nährstoffmangel am Einfachsten an der nachlassenden
Grünfärbung
und am geringen Zuwachs. Ohne Wachstum gibt es jedoch keinen dichten,
grünen
Rasen. Rasengräser benötigen eine ganz spezielle Rezeptur an
Nährstoffen. Die
wichtigsten Nährstoffe sind:
Stickstoff (N) •
lässt das Gras wachsen, gilt als Wachstumsmotor • trägt zur
besseren Grünfärbung
bei
Phosphor (P) •
fördert das
Wurzelwachstum • ist der Energieträger
Kalium (K) • stärkt die
Belastbarkeit der
Pflanzen • stärkt die Gräser gegen
Trockenheit, Kälte, Krankheiten
Damit alle Nährstoffe in der richtigen Form und Menge
auch zur Verfügung stehen, gibt es die speziellen
Rasenlangzeitdünger. Gute
Rasenlangzeitdünger
• enthalten die Nährstoffe im richtigen Verhältnis,
• verbrennen bei richtiger Dosierung den Rasen nicht,
• wirken lang anhaltend,
• fördern das Dichtewachstum,
• verhindern die Nitratauswaschung.
Landwirtschaftliche oder gärtnerische Dünger haben für
die Belange des Rasens eine falsche Nährstoff-zusammensetzung. Sie
wirken zu
schnell und der Düngeeffekt ist nur von kurzer Dauer.
Außerdem regen sie in
erster Linie das Höhenwachstum an und der Rasen produziert eine
Unmenge an
Schnittgut. Zudem besteht bei Regen die Gefahr der Nitratauswaschung
und somit
einer Verschmutzung des Grundwassers. Rein organische Dünger
besitzen einen zu geringen
Nährstoffgehalt und ein für Rasen ungeeignetes
Nährstoffverhältnis. Die Wirkung
ist zudem schwer kontrollierbar.
3. Wann wird ein Rasen
gedüngt?
Reine
Zierrasenflächen ohne Belastung werden zwei Mal
pro Jahr gedüngt. Die erste Düngung mit einem
Langzeitdünger erfolgt zum Wachstumsbeginn
im Frühjahr ca. Mitte April), die zweite Düngung im Juli.
Belasteter Rasen wird
in aller Regel drei Mai im Jahr mit Langzeitdünger gedüngt.
Mögliche Zeiträume
sind April, Juni und August. Je stärker die Nutzung und je
höher der Verschleiß
der Gräser ist, desto mehr Nährstoffe werden zum Auswachsen
der Schäden
benötigt. Eine vierte Düngung im Oktober mit einem speziellen
Dünger mit viel
Kalium hilft dem Rasen besser über den Winter. Im Schatten von
Bäumen wachsende
Gräser benötigen mindestens eine dreimalige Düngung im
Jahr, da die Bäume dem
Boden ebenfalls Nährstoffe entziehen.
4.
Wässern
Rasengräser
bestehen zu fast 90% aus Wasser. Ohne
Wasser wird der Rasen gelb und die Gräser sterben ab. Da der
Wasserbedarf des
Rasens wesentlich von den Temperatur- und Bodenverhältnissen
abhängt, lassen
sich für das richtige Wässern keine festen Pläne, wohl
aber einige Faustregeln
aufstellen: Zunächst einmal gibt man Wasser nicht in kleinen
Dosen. Hier heißt
die Devise: Klotzen, nicht kleckern. Bei Trockenheit wird der Rasen
ein- bis
zweimal pro Woche gründlich beregnet. Der Boden wird, am besten
morgens und
möglichst über die gesamte Rasenfläche, wurzeltief
durchfeuchtet. Somit bleiben
die Wurzeln in tieferen Bodenschichten. Bei zu geringen Wassergaben
vertrocknen
sie und das Wurzelwerk verflacht. Bitte denken Sie daran, dass
Gräser unter
Bäumen häufiger Wasser benötigen.
5. Vertikutieren
Moos und
liegen
gebliebenes, nicht mineralisiertes Schnittgut
und abgestorbene Pflanzenreste bilden Rasenfilz, der auf einige
Zentimeter
Dicke anwachsen kann. Die Folgen: Luftaustausch sowie Wasser- und
Düngerzufuhr
werden behindert oder ganz unterbunden. Die Wurzeln verflachen,
Rasenkrankheiten breiten sich aus. Mit dem Vertikutieren wird der
Rasenfilz
wirksam beseitigt und der Rasen kann wieder atmen. Grundsätzlich
sollte man
mindestens einmal pro Jahr im März/April Vertikutieren. Im
August/September
können durch zusätzliches Vertikutieren noch flach wachsende
Unkräuter wie
Ehrenpreis (Veronica) entfernt werden. Auch wenn der Rasen nach dem
Vertikutieren ramponiert aussieht, ist das kein Grund zur Sorge.
Kleinere
Löcher schließen sich, unterstützt durch die
nachfolgende Düngung, von selbst.
In größere Lücken muss nachgesät werden. Alle
Vertikutiergeräte sind mit
scharfen Messern ausgestattet. Achten Sie stets darauf, dass die Messer
leicht
den Boden berühren, ihn aber nicht aufschlitzen. Auf jeden Fall
soll nur das Moos und der
Filz entfernt werden, Bodenbearbeitung ist hier nicht angesagt. Zu
tiefes
Vertikutieren schädigt die Rasenwurzeln und verschleißt das
Gerät enorm.
Idealerweise wird der Rasen vorher 1 - 2 mal gemäht, ist die
Rasenfläche und der Boden dann an
der Oberfläche abgetrocknet kann man vertikutieren. Das
Vertikutiergut muss
natürlich von der Fläche
entfernt werden.
6. Moos und Unkraut
beseitigen
Nahezu
alle
Rasenprobleme lassen sich durch die
Auswahl des richtigen Saatguts, regelmäßiges
Mähen,Düngen, Wässern und Vertikutieren beseitigen oder
so
klein halten, dass sie nicht stark ins Gewicht fallen. Falls dennoch
Moos und Unkräuter den
Rasengräsern das Leben schwer machen, sollten Sie dieUrsachen
herausfinden und direkt dagegen vorgehen. Moos
etwa kommt u.a. bei zu tiefem Mähen oder bei Nährstoffmangel
der Gräser vor.
Diese beiden Ursachen lassen sich durch Anheben der Schnitthöhe
und optimale
Düngung sehr leicht abstellen. Liegt die Vermoosung jedoch am
ungeeigneten
Boden oder zu schattigen Lagen, muss man darauf für einen
langfristigen Effekt
mit gezielter Düngung, Bodenver-besserung und der Nachsaat einer
schattenverträglichen
Rasenmischung reagieren. Staunasse Böden lassen sich nur durch
Drainage nachhaltig
verbessern. Unkraut tritt besonders auf lückigen und zu wenig oder
mit
ungeeigneten Düngern gedüngten Rasenflächen auf.
Übrigens: Kalk beseitigt das
Moos nicht. Oft wird unter einer vermoosten Fläche ein niedriger
pH-Wert gemessen.
Dieser niedrige pH-Wert im Boden ist aber nicht die Folge von Moos,
sondern er
entsteht durch ungünstige Bodenverhältnisse, z.B.
Staunässe, Luftabschluss etc.
Diese Ursachen müssen daher beseitigt werden. Ein Aufkalken gegen
das Moos
nützt nichts. Im Gegenteil, Kalk fördert sogar noch die
Moosbildung, da er ein
wichtiger Nährstoff für das Moos ist. Flankierend zu der
Ursachenbeseitigung
und als Verfahren gegen leichten Befall bieten sich Moos- und
Unkrautvernichter an. Kombiniert mit Rasendünger
befreien sie innerhalb weniger Wochen den Rasen von seinen Konkurrenten
und fördern das Dichtewachstum
der Gräser. Bitte beachten Sie beim Einsatz dieser
Pflanzenschutzmittel die
behördlichen Auflagen sowie die Anwendungshinweise der Hersteller
sehr genau. Bei
sehr geringem Besatz mit horstbildenden Unkräutern ist
selbstverständlich das
manuelle Entfernen per Messer oder Unkrautstecher eine praktische
Alternative.
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Nistkästen selbst
gebaut, die richtige Größe und das passendes Material entscheidend.
Tiere in der Natur zu beobachten, ist oft spannend. Wer Vögeln beim Aufziehen
ihres Nachwuchses zusehen will, kann jetzt wieder Nistkästen aufhängen. Je nach
Art beginnt die Brutzeit Ende März. Auch zur Erhaltung der bedrohten
Artenvielfalt tragen die Nisthilfen bei. Allerdings sollten sie nicht
gedankenlos zusammengezimmert und aufgehängt werden: Auf die richtige Größe und
das Material kommt es ebenso an wie auf den Standort.
Aber Nistkasten ist nicht gleich Nistkasten denn bestimmte Arten brauchen ganz
bestimmte. Unterschiede gibt es vor allem bei der Größe des Brutraums und dem
Durchmesser des Einfluglochs.
Kleine Vögel wie Kleiber, Kohlmeisen oder Trauerschnäpper begnügen sich mit
einem Brutraum auf einer Fläche von nur zwölf mal zwölf Zentimetern und einem
Einflugloch mit einem Durchmesser von etwa 34 Millimetern. Der Star braucht zum
Brüten schon deutlich mehr Platz: Etwa 20 mal 20 Zentimeter sollten es sein und
dazu ein mindestens 45 Millimeter großer Eingang.
Grundsätzlich ist zu beachten, dass das Material optimalerweise atmungsaktiv und
Temperatur ausgleicht und keine schädliche Substanzen enthält. Das bedeutet: Am
besten eignen sich 20 Millimeter dicke, ungehobelte Bretter aus Buche, Tanne
oder Fichte. Spanplatten oder Sperrholz werden besser nicht verwendet - sie
halten der Witterung oft nicht stand.
Wem das zu kompliziert ist, der kann auch im Gartenfachhandel oder Baumarkt
Nistkästen kaufen. Allerdings lassen einige Exemplare zu wünschen übrig, Kästen
aus Kunststoff können sich im Sommer derart erwärmen, dass die Brut stirbt.
Ob selbst gebaut oder gekauftauf den richtigen Platz für den Kasten kommt es an.
Wichtig ist in vielen Fällen, dass er mindestens zwei bis drei Meter hoch und an
einer lichten Stelle aufgehängt wird. Denn gerade Nischenbrüter wie Rotkehlchen
und Bachstelzen brauchen viel Helligkeit im Kasten für die Aufzucht ihres
Nachwuchses. Direkte Sonneneinstrahlung empfiehlt sich allerdings nicht. Und die
Öffnung darf nicht zur Wetterseite zeigen.
Ob der Kasten am besten an einem Gebäude oder an einem Baum aufgehängt wird,
kommt wiederum auf die Vogelart an, die ihn nutzen soll. Bestimmte Schwalben
etwa brüten gerne an Häusern. „Der Standort sollte immer auch so gewählt werden,
dass Menschen die Brut nicht stören können. Blechmanschetten oder ein
Schutzgürtel aus Zweigen halten Katzen und Marder davon ab, an Bäumen
hinaufzuklettern und Jungtiere zu attackieren.
Bauanleitung
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|
Fachgerechter
Zierstrauchschnitt Sträucher sind
wichtige Elemente bei der naturnahen Gartengestaltung. Sie bieten
Sichtschutz und sind Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Bei
der Verwendung in einer Hecke ersetzen sie Zäune und Mauern und bringen
als Solitärgehölze Farbe und Abwechslung in unsere Wohngärten. Je
unbeengter und freier sich die Sträucher entwickeln können, umso
natürlicher und schöner wird ihr Wuchs sein. In kleineren Gärten wachsen
die Gehölze jedoch oft über den für sie vorgesehenen Platz hinaus. Zudem
bilden viele Ziersträucher im Laufe der Zeit altes Holz, das in der
Wuchskraft und Blühwilligkeit nachlässt, sie verkahlen und vergreisen.
Deshalb ist es notwendig, in gewissen Abständen den Wuchs zu korrigieren
und das alte abgestorbene Holz zu entfernen. Mit dieser Maßnahme fördert
man die Blühbereitschaft und den Neuaustrieb von jungem Holz.
|
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|
|
Herumschnippeln an den Triebspitzen führt zu unansehnlichem
Besenwuchs und zur Verkahlung der Strauchbasis. |
Richtig ist
ein Auslichten an der Strauchbasis oder die Rücknahme alter,
nach unten hängender Triebe auf junge Sprosse. Dadurch
entstehen neue blühfreudige Triebe und der natürliche
Wuchscharakter bleibt erhalten. |
Schnittgruppen bei Ziersträuchern
Bei Sträuchern, deren Neutriebe aus der Basis
heraus, d. h. aus dem Boden austreiben (= basitoner Wuchs), schneidet
man alle 2 bis 3 Jahre die alten Triebe bis auf den Boden ab. Dabei
können Triebe von Sträuchern, die im alten Holz schlafende Augen
besitzen, wie z. B. bei der Haselnuss, auf einen kurzen Stumpf
zurückgenommen werden. Zu dieser Gruppe werden auch Sträucher gezählt,
deren Neutriebe sich nicht nur hauptsächlich aus der Basis entwickeln,
sondern aus den Knospen im mittleren Bereich älterer Triebe (= mesotoner
Wuchs). Diese älteren Triebe werden auf einen jüngeren zurückgenommen
und nur bei abnehmender Blühwilligkeit oder Verkahlung ganz an der Basis
abgeschnitten. Dazu gehören u. a. Forsythie, Falscher Jasmin und Deutzie.
Sträucher, die sich baumartig aufbauen und nicht austriebfreudig sind,
wie Goldregen, Zaubernuss, Radspiere und Perückenstrauch, lässt man am
besten unbeschnitten. Lediglich zu dicht stehendes, krankes, altes und
vertrocknetes Holz ist zu entfernen. Sträucher, die an den diesjährigen
Trieben blühen, wie Hortensie, Schmetterlingsstrauch, Spiraea x bumalda
Hybriden und Johanniskraut, können im Frühjahr scharf zurückgeschnitten
werden.
Verschiedene Schnittarten
Man unterscheidet den Pflanzschnitt, den
Aufbauschnitt, den Erhaltungsschnitt und den Verjüngungsschnitt.
Beim Pflanzschnitt werden alte und beschädigte
Wurzeln eingekürzt bzw. abgeschnitten und die oberirdischen Triebe
zurückgenommen. Er dient dem besseren Anwachsen der Gehölze am neuen
Standort und wird, ebenso wie der Aufbauschnitt, der die Entwicklung der
Pflanze zum natürlichen Habitus unterstützt, meist schon in der
Baumschule durchgeführt. Der Erhaltungsschnitt durch Auslichten wird bei
den erwachsenen Gehölzen vorgenommen. Je nach Wuchstyp werden trockene
abgestorbene äste und Zweige entfernt, alte Triebe auf jüngere
zurückgenommen oder ganze Triebe an der Basis herausgenommen. Diese
Schnittart erhält, regelmäßig durchgeführt, die Blühfreudigkeit und
Vitalität der Sträucher. Der Verjüngungsschnitt ist ein radikaler
Eingriff, durch den rundum überalterte oder sehr stark frostgeschädigte
Gehölze entweder auf Stock, d. h. eine Handbreit über dem Boden oder auf
einen kurzen Stumpf, d. h. 10-30 cm über dem Boden, zurückgeschnitten
werden. Dabei ist es sinnvoll, in ein- bis zweijährigem Abstand altes
Holz abschnittsweise zu entfernen und durch die so entstehenden neuen
Triebe die Pflanze allmählich wieder aufzubauen.
|
Name |
Blütezeit |
Schnittmaßnahmen |
|
Berberitze
(Berberis sp.) |
V/VI |
Strenger Rückschnitt bei Verwendung als
Hecke; auslichten, ansonsten kein Schnitt notwendig; Blüte am
mehrjährigen Holz; basitoner Wuchs. |
|
Blutjohannisbeere
(Ribes sanguineum) |
IV |
Nach der Blüte schneiden; Verjüngung durch
Auslichten an der Basis, auch scharfer Rückschnitt der
Langtriebe nach der Blüte möglich. |
|
Buchsbaum
(Buxus sempervierens) |
|
Strenger Rückschnitt bei Verwendung als
Hecke, ansonsten kein Schnitt notwendig. |
|
Deutzie
(Deutzia sp.) |
V/VI |
Schnitt im Winter; Verjüngung auf frische
Stammaustriebe, dabei auch scharfer, etappenweiser Rückschnitt
möglich; Blüten am mehrjährigen Holz. |
|
Felsenbirne
(Amelanchier sp.) |
IV/V |
Schnitt im Winter möglich, besser ist das
Auslichten nach der Blüte; blüht am mehrjährigen Holz. |
|
Fingerstrauch
(Potentilla sp.) |
V/VIII |
Auslichten und Rückschnitt der vorjährigen
Triebe; ansonsten kein Schnitt nötig, außer bei Verwendung als
Hecke; Blüte am einjährigen Holz. |
|
Flieder
(Syringa vulgaris) |
V/VI |
Verjüngung wenn nötig im Winter, ansonsten
auslichten; Blüte an der Spitze der einjährigen Sprosse;
entfernen der abgeblühten Rispen nach der Blüte. |
|
Forsythie
(Forsythia intermedia) |
IV/V |
Rückschnitt nach der Blüte; Verjüngung im
Winter; Blüte am mehrjährigen Holz; mesotoner Wuchs. |
|
Goldregen
(Laburnum sp.) |
V/VI |
Kein Schnitt, keine Verjüngung; Blüte am
mehrjährigen Holz. |
|
Hartriegel
(Cornus sp.) |
III/IV |
Schnittverträglich; Auslichten fördert den
Austrieb aus der Basis; bei Verwendung als Hecke auch
Heckenschnitt; Blüte am letztjährigen Holz. |
|
Haselstrauch
(Corylus sp.) |
II/III |
Verjüngung im Winter; Blüten am
letztjährigen Holz; basitoner Wuchs. |
|
Kolkwitzie
(Kolkwitzia amabilis) |
V/VI |
Verjüngung auf neuere Stammaustriebe,
schrittweise und vorsichtig auslichten; Blüten am letztjährigen
Holz. |
|
Liguster
(Ligustrum sp.) |
VI/VII |
Nur Schnitt bei L. vulgare und L.
ovalifolium; bei Verwendung als Hecke auch Heckenschnitt,
ansonsten vorsichtig auslichten; Blüten am diesjährigen Holz. |
|
Perückenstrauch
(Cotinus coggygria) |
VI |
Schnitt und Verjüngung möglich, aber nicht
notwendig; Blüten am diesjährigen Holz. |
|
Pfeifenstrauch
(Philadelphus sp.) |
V/VII |
Verjüngung auf Seitentriebe oder bis zum
Boden; Blüten am diesjährigen Holz; mesotoner Wuchs. |
|
Ranunkelstrauch
(Kerria japonica) |
V/VI |
Nur alte Stämmchen auslichten; wuchert mit
Bodentrieben; Blüten am diesjährigen Holz; basitoner Wuchs. |
|
Schneeball
(Viburnum sp.) |
V/VI |
Nur auslichten; Verjüngung im Winter auf
Seitentriebe; Blüten am letztjährigen Holz. |
|
Schneebeere
(Symphoricarpos albus) |
VI/IX |
Kein Schnitt, eventuell auslichten; Blüten
am diesjährigen Holz. |
|
Spierstrauch
(Spiraea) Sommerblüher |
VII/IX |
Auslichten und Rückschnitt im Winter, um
Austrieb und Blütenansatz zu fördern; Blüten am diesjährigen
Holz. |
|
Spierstrauch
(Spiraea) Frühjahrsblüher |
IV/VI |
Kein Schnitt; wenn nötig, Verjüngung im
Winter durch Ableiten auf jüngere Triebe; Blüten am
letztjährigen Holz. |
|
Schmetterlingsstrauch
(Buddleja alternifolia) |
VI |
Rückschnitt der abgeblühten Ruten auf
Neutriebe; Blüte am letztjährigen Holz; ein scharfer
Verjüngungsschnitt fördert die Blühwilligkeit. |
|
Schmetterlingsstrauch
(Buddleja davidii) |
VII/X |
Strenger Rückschnitt im Frühjahr auch ins
alte Holz möglich; Blüten am diesjährigen Holz. |
|
Weigelie
(Weigelia florida) |
V/VI |
Radikale Verjüngung im Winter möglich,
ansonsten auslichten; Blüten am letztjährigen Holz; basitoner
Wuchs. |
|
Zierquitte
(Chaenomeles sp.) |
IV/V |
Kein Schnitt notwendig, eventuell
Bodentriebe auslichten; verträgt Heckenschnitt; Blüten am
mehrjährigen Holz. |
|
Zaubernuss
(Hamamelis sp.) |
II/III oder IX/X |
Kein Schnitt, keine Verjüngung, nur altes,
trockenes Holz entfernen; Blüte am vorjährigen Holz. |
|
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